Heimatvereinsvorsitzender Klaus Rüspeler konnte am 22. Februar 24 Gäste im Ausstellungsraum begrüßen. Er würdigte zuerst den im letzten Jahr verstorbenen Helmut Failing, ohne den es den Heimatverein vermutlich gar nicht gäbe.
Aktiv war der Verein bei der Rodheimer 850-Jahr-Feier im Jahre 2000. 2001 wurde das Museum im alten Rodheimer Backhaus eingeweiht. Seitdem haben 80!!! Sonderausstellungen stattgefunden. Die kann man fast alle in den Vereinsnachrichten nachlesen Heimatverein Rodheim Bieber/Vereinsnachrichten Bis zum Jahre 2021 wurden alle Ausgaben digitalisiert.

Eine Menge Veranstaltungen und Aktionen haben in den 30 Jahren stattgefunden: Theateraufführungen – Regelmäßige Teilnahme am Hessentag – Maibaum aufstellen – Osterwasser holen – Die lange Nacht – Kartoffeln pflanzen und ernten – Bildungsreisen in die Partnerstädte – Ausstellungen zum Erzbergbau, Auswanderern, Heimatvertriebenen, Zwangsarbeitern. Einige Veranstaltungen finden immer noch regelmäßig statt, z.B. der Ostermarkt (der nächste ist am 29. März), Adventskranzbinden oder das Treffen der Spinngruppe an jedem Mittwochabend.
Beim Heimatverein steht der Denkmalschutz in der Satzung (§2 (5)). Entsprechend wurde das Taufbecken in der Rodheimer Kirche mit Mitteln des Heimatvereins restauriert.


In den §§ 2 und 3 der Satzung stehen die Vereinsziele. Sie geben so konkret wie selten in einer Vereinssatzung widergespiegelt an, was die Vereinsmitglieder alles tun. Oben steht bereits eine ganze Menge, aber das ist noch lange nicht alles. Die Geschichte der Bieberlies dürfte allgemein bekannt sein. Der Verein beteiligt sich seit vielen Jahren an den Ferienspielen, es gab den Biebertaler Museumstag, Tag des Offenen Denkmals und sogar schon einen Flohmarkt direkt vorm Museum.
Die 16 Schautafeln hat Karl-Heinz Reeh erstellt. Die meisten Besucher/innen trafen darauf Bekannte oder sich selber wieder.
Was dem Verein wie vielen anderen fehlt, ist Nachwuchs. Vieleicht können Ältere eine Beitragspatenschaft für ein junges Mitglied übernehmen.


Herr Rüspeler verlass ein Grußwort von Dr. Jutta Failing, die nicht anwesend sein konnte. Sie sichtet derzeit den Nachlass ihres Vaters, der fast nur aus „Heimatverein Rodheim-Bieber“ besteht. Sogar einen künstlichen Bart von einer Theaterrolle hat er aufgehoben. Jutta Failing findet es sehr schön, dass das Grab ihres Vaters nur wenige hundert Meter vom Heimatmuseum entfernt liegt.

